Mittwoch, 10. Januar 2018

2018 #synchronbacken #synchronsalzhefebrötchen

Das 1. Synchronbacken im Jahr 2018, zum 22.Mal seit Beginn dieser Idee. Zorra und Sandra haben sich mal wieder ein schönes Rezept ausgesucht was uns denke ich ein bißchen fordern wird, denn nicht jeder hat schon einmal nach dem Salz-Hefeverfahren gebacken. Ich backe mein Toastbrot schon ewig mit diesem Verfahren, allerdings sind die Mengen ein wenig anders, aber ich bin damit zufrieden und deshalb ist es mein Lieblingsrezept. Das Rezept haben die beiden Damen bei Dietmar gefunden.
Da meine Küchenmaschine keine 1000 g Mehl verarbeitet, habe ich zwei unterschiedliche Teige angerührt, einmal ganz simpel mit Weizenmehl 550 und den anderen mit 240 g Weizenvollkornmehl.
Die Porung ist sehr fein, aber locker. Die Krume ist mir etwas zu hell geraten und leider nicht
so knackig wie ich es sonst von Brötchen gewohnt bin, ähnlich eben wie auch beim Toastbrot.
Vielleicht hätte ich sie doch bei 240°C backen sollen, hatte aber Bedenken dass sie mir dann zu hart werden.





 





 



Zutaten für Salz-Hefegemisch


  • 200 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 20 g Hefe
das Salz im Wasser gut auflösen und dann die klein gebröckelte Hefe zugeben und solange rühren bis sie sich aufgelöst hat. Dann bei ca.5°C mindestens 4 Stunden, längstens 48 Stunden stehen lassen.

Zutaten für den Hauptteig


da ich den Teig geteilt habe und mit zweierlei Mehl zubereitet steht die komplette Angabe in ()

  • 500 g Weizenmehl Type 550    (1000g)
  • 200 g Restwasser                       (400g)
  • 120 g Salz-Hefegemisch            (240g)
  • 15 g Flüssigmalz                         (30g)
  • 10 g Butter                                  (20g)

  • 260 g Weizenmehl Type 550
  • 240 g Weizenvollkornmehl
  • 120 g Salz-Hefegemisch
  • 15 g Flüssigmalz
  • 10 g Butter

Die Zutaten bis auf die Butter in eine Schüssel geben und gut verkneten. Wenn sich der Teig
von der Schüssel löst die weiche Butter in kleinen Stückchen zugeben und noch ca.3 Minuten
kneten, bis sich ein weicher glatter Teig gebildet hat.
Dann den Teig abgedeckt für ca.2 Stunden zur Gare stellen, er sollte sich fast verdoppeln.

Nun die Teiglinge formen und auf ein Bäckerleinen legen und abgedeckt weitere 40-60 Minuten
ruhen lassen. Die Teiglinge sollten sichtbar größer werden. 
In der Zwischenzeit den Backofen auf 240°C aufheizen. 
Nach der Ruhezeit die Brötchen auf ein Blech oder ein mit Backpapier belegtes Gitter legen,
einschneiden, mit etwas Wasser besprühen und ca.20-25 Minuten fertig backen, dabei die
Temperatur auf 210-220°C senken.

Kommentare:

  1. Stimmt, meine sind auch etwas heller geworden, als "normale" Brötchen. Könnte also am Verfahren liegen. Aber köstlich sind sie allemal! Danke, dass du wieder dabei warst! Und ein tolles 2018 wünsche ich dir noch!

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    1. Ganz lieben Dank Zorra! Freue mich schon auf das nächste Mal.

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  2. Schön, dass Du wieder mit dabei warst!
    Und auch wenn die Brötchen vielleicht etwas hell sind - sie sind toll geworden :)

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    1. Vielen Dank liebe Sandra für deine aufmunternten Worte....ja, sie sind
      toll geworden. Schmecken sogar nach dem Auftauen wunderbar.

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  3. Die Bilder machen echt Lust auf mehr...sieht lecker aus und da will man gleich selbst Brötchen backen. :-)

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    1. Dann mal ran an den Ofen...klappt bestimmt.
      Lg
      Dagmar

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  4. Hallo Dagmar, ich habe letztes Wochenende die Gelegenheit genutzt und das Rezept ausprobiert...wunderbar! Hat uns allen sehr geschmeckt, vielen Dank für dieses tolle Rezept! LG Caren

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    1. Das freut mich total, viel Spaß weiterhin beim Nachbacken.

      Lg
      Dagmar

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  5. Als Nicht-Back-Expertin würde ich gern wissen, welche Auswirkungen die verschiedenen Mehle haben? Vielleicht wäre ein solcher Artikel sehr nützlich. Dank meiner Enkel komme ich langsam in das Alter in dem man das Backen für sich (zumindest für mich) entdeckt.
    LG aus Potsdam

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    1. Liebe Renate,
      erstmal ganz lieben Dank für deinen Kommentar und schön dass du für Dich das Backen entdeckt hast.
      Zu den unterschiedlichen Mehlsorten gibt es einige Unterschiede, z.B.
      die Wasseraufnahme. Ich werde mich mal ein wenig damit beschäftigen und versuchen eine Rückmeldung zu geben. Leider wird es noch ein wenig dauern, da ich gerade anderweitig eingespannt bin.
      In der Zwischenzeit schau doch mal auf den Blog von Lutz https://www.ploetzblog.de/ oder bei Dietmar http://www.homebaking.at/
      die beiden sind Experten auf dem Gebiet und dort findest du jede Menge Information.
      Lieben Gruß
      Dagmar

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